HeaderImage

Forum Strasse 2020


Leise Strassen

  • Lärm und Gesundheit
  • Wie packt’s der Bauherr, wie der Unternehmer an? Was machen die Franzosen?
  • Wirkungsanalysen als Qualitätssicherung
  • Unterhalt leiser Beläge
  • Entwicklungen der Automobil-Industrie
  • Podiumsdiskussion "bauliche Lärmbekämpfung vs. Temporeduktion"


Tagsüber ist jede siebte und in der Nacht jede achte Person an ihrem Wohnort schädlichem oder lästigem Verkehrslärm ausgesetzt. Der Strassenverkehr ist mit Abstand die wichtigste Lärmquelle in der Schweiz, wobei hauptsächlich Wohnlagen in den Städten und Agglomerationen betroffen sind (www.bafu.admin.ch). Dieses Problem wurde bereits vor vielen Jahren erkannt; seit 1987 besteht die Pflicht zur Lärmsanierung von Strassen. Ursprünglich hätten sämtliche Sanierungen bis 2002 erfolgen sollen, was aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden konnte. Die Sanierungsfristen wurden deshalb für Nationalstrassen bis zum 31. März 2015 sowie für Haupt- und übrige Strassen bis zum 31. März 2018 verlängert. Obwohl bis heute das Ziel nicht erreicht ist, wurden bemerkenswerte Anstrengungen unternommen. So hat alleine das ASTRA bis zum 31. März 2015 bereits 2.8 Milliarden Fr. in den Lärmschutz auf den Nationalstrassen investiert, bis 2030 werden weitere 1.3 Mia. folgen.

Erste Arbeiten zum Thema wurden in der Schweiz vor gut 20 Jahren publiziert; mittlerweile gibt es standardisierte Lösungen. Einige Bauherren und Unternehmungen haben das Problem mit grosser Dynamik angepackt und viel zum heutigen Stand des Wissens beigetragen.

Alles paletti? Ich glaube nicht, denn es bleibt noch viel zu tun. Die bautechnischen Normen des VSS legen die Zusammensetzung der Asphalte fest, bieten jedoch keinerlei Gewähr dafür, dass akustische Anforderungen erfüllt werden. Wie wird sichergestellt, dass der Bauherr das erhält was er bestellt hat? Wie regelt man die Garantiefrage, den betrieblichen Unterhalt? Leider nimmt die Lärmreduktion mit zunehmendem Alter ab; können bauliche Massnahmen Abhilfe leisten? Was passiert in Frankreich und was macht die Reifenindustrie? In einer Podiumsdiskussion wollen wir völlig unterschiedliche Herangehensweisen einander gegenüberstellen; einerseits bauliche und andererseits regulatorische Lösungen.

Wir wollen uns am Forum einen Tag lang dem Thema intensiv widmen und vertieft den offenen Fragen nachgehen. Ich freue mich jetzt schon auf einen informativen, spannenden Tag in lockerer Atmosphäre und hoffe Sie in Olten begrüssen zu dürfen.

Dr. Christian Angst


Download


 

Preis

Pro Person
CHF 395


Verantstaltungsort

Stadttheater
Frohburgstrasse 1
CH-4600 Olten

Mit der Bahn nach Olten
Am besten nutzen Sie für Ihre An- und Abreise nach Olten die Bahn. 3 Gehminuten ab Bahnhof SBB, unmittelbar nach der Bahnhofbrücke, finden Sie das Tagungszentrum im Stadttheater Olten. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie die genauen Zugverbindungen.

Anfahrt mit dem Auto
Parkmöglichkeiten sind beschränkt vorhanden. Nebst den öffentlichen Parkplätzen der Aare entlang, besteht die Möglichkeit, das gegenüberliegende Parkhaus OL10 zu nutzen. Dieses steht gegen Gebühren zur Verfügung (nicht reserviert).


Für Ihre Fragen

Sabrina Müller
Telefon 062 389 98 62
s.mueller@impbautest.ch